Was heißt eigentlich...
...barrierefrei?
Mitunter wird statt „Barrierefreiheit“ auch der Begriff Zugänglichkeit (abgeleitet vom englischen accessibility) verwendet.
Im Zusammenhang mit dem Internet wird häufig ganz auf eine Übersetzung verzichtet und das englische Wort benutzt. Häufig gebraucht wird auch immer noch der inzwischen aus der Mode gekommene Begriff behindertengerecht, obgleich Barrierefreiheit die Zugänglichkeit und Benutzbarkeit für alle Menschen beinhaltet und nicht nur solche mit Behinderungen.
Daher wird in letzter Zeit auf diesen Begriff verzichtet.
Weil der Abbau aller Barrieren oft nicht möglich ist, wird häufig auch der Begriff Barrierearmut benutzt.
(Quelle: Wikipedia)
Barrierefreies Webdesign bedeutet, dass Webseiten von jedem Menschen genutzt werden können:
- unabhängig von eventuellen körperlichen Beeinträchtigungen
- unabhängig von den verwendeten Geräten (Laptop, kleine Monitore, Handy...)
- unabhängig von den verwendeten Programmen (Browser).
Das bedeutet zum Beispiel
- Farben so wählen, dass auch Fehlsichtige alles gut lesen können
- Verwendung aussagekräftiger Links
- klar strukturierte Inhalte
- Zusätzliche Erklärungen für Grafiken und Links
- Orientierungshilfen (Wo bin ich gerade)
- Benutzbarkeit mittels Tastenkombinationen
...aber auch
- Einheitliche Darstellung in allen gängigen Browsern (Internet Explorer, Firefox, Opera, Safari...)
- Benutzbarkeit in verschiedenen Bildschirm-Auflösungen und auf unterschiedlichen Geräten (Laptop, Handy, PDA...)
- Skalierbarkeit: Benutzer können die Seiten ohne Beeinträchtigung vergrößern und verkleinern.
- Benutzbarkeit auch ohne Maus
